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Alltagsbegleitende kognitive Stimulation für Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen

NeuroStim24/7

ZusammenfassungAlltagsbegleitende kognitive Stimulation für Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen
Beteiligte des IfP

Prof. Dr. Sascha Köpke

Martin Dichter, Ph.D.

Georg Franken, M.Sc.

Weitere Beteiligte (Personen/Institute)

Prof. Dr. Elke Kalbe

Dr. Theresia Krieger

Dr. Ann-Kristin Folkerts 

(Medizinische Psychologie | Neuropsychologie und Gender Studies & Centrum für Neuropsychologische Diagnostik und Intervention (CeNDI), Medizinische Fakultät und Uniklinik Köln, Universität zu Köln)

Hintergrund

Metaanalysen belegen die positiven Effekte kognitiver Stimulation (KS) durch beispielsweise Biographiearbeit, Alltagstraining oder Musiktherapie auf u. a. die globale Kognitionsleistung, Lebensqualität und psychische Gesundheit von Menschen mit Demenz. Die S3-Leitlinie Demenzen empfiehlt daher KS zur Behandlung kognitiver Beeinträchtigungen und Depressionssymptomen. Bislang erfolgen KS Aktivitäten in der stationären Langzeitpflege im Kleingruppenformat vornehmlich für Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz. Sie sind dabei zeitlich wie quantitativ begrenzt und erreichen häufig keine Menschen mit fortgeschrittener Demenz, eingeschränkter Mobilität oder verändertem Verhalten.

Am Institut für Medizinische Psychologie | Neuropsychologie und Gender Studies und am Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät und Uniklinik Köln der Universität zu Köln wurde ein Schulungsprogramm zur Integration der KS in alltägliche Pflege und Betreuungssituationen entwickelt und in einer Pilotstudie auf seine Praktikabilität geprüft (KonSiSt24 – Kognitive Stimulation in der stationären Langzeitpflege. Entwicklung und Pilotierung eines 24-Stunden-Ansatzes). 

Das Projekt NeuroStim24/7 entwickelt das KS-Programm partizipativ mit Mitarbeitenden und Menschen mit Demenz aus der stationären Langzeitpflege weiter und evaluiert es im Rahmen einer Wirksamkeitsstudie.

ZielPrimär sollen die Effekte des Programms NeuroStim24/7 auf kognitive und nicht-kognitive Endpunkte sowie die Lebensqualität der Menschen mit Demenz und Pflege- und Betreuungspersonen in stationären Pflegeeinrichtungen evaluiert werden. Neben der Wirksamkeitsanalyse sollten das NeuoStim24/7-Konzept inklusive Mitarbeitenden-Schulung finalisiert, eine nachhaltige Implementierungsstrategie partizipativ entwickelt sowie der Implementierungsgrad evaluiert und fördernde und hemmende Faktoren identifiziert werden.
MethodenNeuroStim24/7 folgt dem MRC Framework für komplexe Interventionen und nutzt einen Multi-Methoden-Ansatz mit einer zweiarmigen cluster-randomisierten kontrollierten Studie (cRCT), einer Prozessevaluation mit quantitativen und qualitativen Datenerhebungen und einer partizipativen Begleitstruktur, die die aktive Mitwirkung einer Co-Forschenden-Gruppe und die beratende Unterstützung durch einen Projektbeirat einschließt.
Laufzeit11/2025 – 10/2028
FörderungAlzheimer Forschung Initiative (AFI), Förderkennzeichen 25015CRG

Medizinische Fakultät der Universität zu Köln

Institut für Pflegewissenschaft

Univ.-Prof. Sascha Köpke

Adresse

Gleueler Straße 176-178
50935 Köln

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