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Das Projekt „Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden“ hat zum Ziel, durch präventive Quartiersarbeit eine wohnortnahe und niederschwellige Versorgungsstruktur zu entwickeln.

Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden

ZusammenfassungModellprojekt Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden – inklusive Nachtversorgung
Beteiligte des IfP

Prof. Dr. Sascha Köpke

Stefanie Steguweit, M.A. 

Weitere Beteiligte 
Hintergrund

Von den Deutschlandweit rund 5,7 Millionen pflegebedürftigen Personen werden 9 von 10 von An- und Zugehörigen zu Hause versorgt. Pflegende An- und Zugehörige, die Care-Arbeit übernehmen sind in Notfallsituationen z.B. eigene Krankenhauseinweisung, auf unmittelbare verfügbare pflegerische Versorgungsangebote angewiesen. Hierfür benötigt es Versorgungsstrukturen, die eine wohnortnahe und niederschwellig erreichbare pflegerische Unterstützung ermöglichen. Die aktuellen Versorgungsstrukturen können einen akut eintretenden pflegerischen Versorgungsbedarf kaum abdecken. 

Ziel

Das Projekt „Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden“ hat daher zum Ziel, durch präventive Quartiersarbeit eine wohnortnahe und niederschwellige Versorgungsstruktur zu entwickeln. Die bereits im Quartier vorhandenen Ressourcen – die stationäre und ambulante Langzeitversorgung, Seniorenwohnungen und der Quartierstreffpunkt – legen die Basis für die präventive Quartiersarbeit, die insbesondere Menschen mit Demenz berücksichtigt.   

Die Quartiersarbeit verfolgt das übergeordnete Ziel, unnötige Klinikeinweisungen von pflegebedürftigen Menschen bei entstehenden Versorgungslücken zu vermeiden und sie stattdessen in pflegerische Versorgungsstrukturen – z. B. eine Notwohnung oder den Einsatz einer Sitzwache – zu überführen. Das Institut für Pflegewissenschaft verantwortet hierbei die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes.

MethodenDie wissenschaftliche Begleitung erfolgt im Rahmen einer deskriptiven Längsschnittstudie mit einem Multimethoden-Design. Quantitative und qualitative Erhebungen werden dabei mit Dokumentenanalysen kombiniert, um das Modellvorhaben zu evaluieren.
Laufzeit01.01.2026 - 31.12.2028
FörderungDas Projekt wird durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen und die Pflegekassen gemäß §123 SGB XI gefördert.

Medizinische Fakultät der Universität zu Köln

Institut für Pflegewissenschaft

Univ.-Prof. Sascha Köpke

Adresse

Gleueler Straße 176-178
50935 Köln

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